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Bodenplatte: Entscheidend für einen reibungslosen Bauablauf und für die Exaktheit des gesamten späteren Gebäudekürpers ist die Genauigkeit der Fundamentierung.

Raster: Das VHG Element besitzt auf der Oberseite Nasen und auf der Unterseite Nuten, die so angeordnet sind, dass die Elemente parallel wie auch im rechten Winkel zur Wand im Rastermaß von 5 cm zusammengesteckt werden können. Für den Planer heißt dies, dass er alle Grundrissmaße verwirklichen kann, die glatt durch 5 cm teilbar sind.

Eck- und T-Verbindungen: Die stirnseitigen Öffnungen werden mit den Endstücken geschlossen. Dadurch entsteht in diesem Bereich keinerlei Verminderung der Dämmschicht. Bei unserem 35 er oder 45 er Außenwandstein benötigt man für jedes zu schließende Ende 3 bzw. 5 Brandwandendschieber.

Schneiden: Alle VHG Elemente lassen sich in Minutenschnelle mit einer handelsüblichen Säge teilen. (Fuchsschwanz o.ä.) Für die Verarbeitung unserer 35 er und 45 er Elemente empfehlen wir den Einsatz eines Glühfaden-Schneidegerätes.

Die ersten drei Reihen: Nun können die ersten drei Reihen zusammengesteckt werden. Bei Türöffnungen steckt man die erste Reihe als Abstandhalter mit durch. Anschließend die Wände exakt in die vorher auf der Bodenplatte angezeigte Position rücken.

Befestigen mit Bauschaum: Nun mit Bauschaum die Wände im Abstand von 25 cm an der Bodenplatte festheften. Liegen die Elemente auf Grund geringer Unebenheiten nicht vollflächig aus, so müssen diese Hohlräume unter den Wandungen mit Bauschaum ausgespritzt werden. Dies verhindert beim späteren Verfüllen Setzungen und Verbiegungen der Wand.

Horizontale Dichtung im Keller: Gegen aufsteigende Feuchtigkeit wird eine handelsübliche Dichtschlämme mit einem Eimer eingefüllt. So ist auf einfachste Weise die horizontale Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit sichergestellt. Bitumenschweißbahnen werden alternativ unter alle tragenden Innen und Außenwände verlegt und/ oder verschweißt.

Abflussrohre: Senkrechte Abflussrohre können - sofern die Tragwerksplanung und der Wärmeschutz dies erlaubt - in die Betonkammer der Schalungselemente mit eingestellt werden. Rohre sind durch das VHG-Element wärmegedämmt und durch die Masse des Betons sehr gut schallgedämmt. Aus Gründen der Revision ist jedoch immer ein separater Installationsschacht vorzuziehen.

Beton und Verfüllung:
Verfüllung von Wänden ohne Bewehrung (i. d. R. alle Geschosswände): Betongüte nach Statik, C20/25 - Korngröße 8 mm - Ausbreitmaß 45 cm - Füllhöhe im ersten Rundgang max. 75-100 cm - zusätzliche Verdichtung nicht zwingend notwendig. Danach geht man den nächsten Verfüllkreis bis die Wände letztendlich in einem Zug geschosshoch betoniert sind. Unser Baustellenbetreuer zeigt wie es geht und übernimmt auf Wunsch die Einweisung und Überwachung.

Verfüllung von Wänden mit Bewehrung (i. d. R. Keller-Außenwände):
Betongüte nach Angabe der Statik, Korngösse 8 mm, Verdichtung durch Stochern, mit kleinem Flaschenrüttler.Ein Abklopfen der Wand zur Kontrolle von Hohlstellen ist auch in diesem Fall empfehlenswert.

Verfüllung mit einer Autobetonpumpe und Transportbeton
Die Verfüllung mit einer Autobetonpumpe ist der Regelfall. Die nachfolgenden Hinweise basieren auf einer jahrelangen Erfahrung mit dem maschinellen Verfüllen der VHG-Elemente. Die Autobetonpumpe muss stufenlos regelbar sein. Der Pumpenbediener muss über Erfahrung verfügen. Er muss bei Bedarf auch geringe Fördermengen pumpen und den Endschlauch ohne Probleme genau über der Wand platzieren können. Bei der Verfüllung sollte darauf geachtet werden, dass der Betonstrahl immer auf einen KU-Steg gehalten wird. Es empfiehlt sich, nur ein Mischfahrzeug zu ordern, um Wartezeiten und vorzeitiges Abbinden zu verhindern. Auch sollte die Verfüllung wegen des Zeitbedarfs (pro Stunde 5 m³) am Wochenanfang erfolgen, um Zeitdruck und Hetze zu verhindern.

Verfüllung mit Krankübel: Empfohlen werden kleinere Krankübel. Durch unsere Richt- und Montagestützen (Abstand mind. alle 1,50m) kann die gesamte Wand (stufenweise im Kreis) geschosshoch verfüllt werden.

Winterbau: Auch bei zu erwartendem Nachtfrost kann das VHG Element verarbeitet werden. Bei Arbeitsende nur die letzte Reihe abdecken. Die Rundumdämmung und die Eigenwärme des Betons verhindern, dass der Frost den Betonkern erreicht.

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