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DiffusionsverhaltenDiffusionsverhalten /Kondensatanfall / Austrocknung
Auf Grund des Druckgefälles zwischen Innen- und Außenluft wandert Wasserdampf durch die Wandkonstruktion. Durch niedrige Temperaturen in der Wand kann die Luftfeuchte in diesem Bereich 100 % erreichen (Taupunkt) und der Wasserdampf schlägt sich als Kondensat nieder. Beispiel: Luft mit 20°C und einer relativen Feuchte von 50 % kondensiert bei 9,3°C. Nun muss berechnet werden, ob das im Winter anfallende Tauwasser auch im Sommer wieder austrocknen kann. Nach den Regeln der Bautechnik sollte die berechnete Verdunstungsmenge im Sommer doppelt so hoch sein wie die Kondensatmenge im Winter. Beim VARIANT-HAUS-Stein ist die Verdunstungsmenge sechsmal so hoch wie die Kondensatmenge!

Sollen Außenwände atmungsfähig sein?
Durch eine fachgerecht ausgeführte, riss- und fugenfreie Außenwand findet so gut wie kein Austausch zwischen der Raumluft und der Außenluft statt. Unter diesem Gesichtspunkt unterscheiden sich Wände aus konventionellen Baustoffen wie Ziegel oder Holz nicht von Wänden aus Beton und Stahl. Der erforderliche Luftwechsel in Räumen muss durch Lüftung über Fenster oder spezielle Lüftungseinrichtungen erfolgen. Wünschenswert und vorteilhaft ist außerdem, dass die Rauminnenoberfläche Wasserdampf absorbiert, um Schwankungen der Luftfeuchte bei wechselnder Feuchtezufuhr auszugleichen. Dies ist z. B. durch Papiertapeten, unbehandeltem Holz und Textilbelägen in ausreichendem Maße gegeben. Deshalb muss die Wasserdampf-Absorption im Normalfall nicht als besonderer Gesichtspunkt bei der Einrichtung von Wohnungen gesehen werden.


Austrocknung der Betonfeuchtigkeit

Zu Irrtümern und Verwechslungen führt oftmals die physikalische Eigenschaft von Neopor®, dass es zwar weitgehend wasserdicht, jedoch wasserdampfdurchlässig ist. Entscheidend für das Austrocknen der Betonfeuchtigkeit ist jedoch die Wasserdampfdurchlässigkeit. Hier liegt der Diffusionswiderstand von Neopor® (µ 40/100) noch niedriger als der von Normalbeton (µ 70/150). Die Feuchtigkeit trocknet also durch das Neopor® Material ähnlich wie durch eine massive Betonwand aus.

Alterungsbeständigkeit:
Die älteste am Bau eingebaute Dämmung aus Polystyrol (EPS) ist rund 60 Jahre alt, wobei nicht die geringsten Merkmale einer Alterung festgestellt werden konnten. In Labortests wurde eine Lebensdauer von 100 Jahren simuliert, ebenfalls ohne Anzeichen einer Alterung. Neopor® ist bei fachgerechter Verarbeitung unbegrenzt alterungsbeständig.

Vorraussetzung ist, dass das Material fachgerecht verarbeitet wurde. Es muss durch Putz oder andere Verkleidungen vor UV-Einwirkung, Lösungsmitteln und Temperaturen über 100°C geschützt werden.

Alterung von Beton:
Wenn Beton Temperaturen von -20 bis +70°C ausgesetzt ist, können sich im Laufe der Zeit Risse bilden. In diese Risse kann Wasser eindringen, was wiederum zu Abplatzungen und Beschädigungen der Armierung führen kann. Bei dem VARIANT-HAUS-System ist der tragende Betonkern in dicke Dämmschichten eingepackt. Sie schützen den Beton vor großen Temperaturdifferenzen und vor witterungsbedingten Schäden.

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