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Horizontale Abdichtung

Nach dem Zusammenstecken der ersten drei Reihen, dem Einnivellieren, dem Einrichten und dem Festheften mit Montageschaum gießt man flüssige Dichtschlämme von oben in die Elemente, so dass der Boden 2 – 3 mm dick bedeckt ist. Neben der aufsteigenden Feuchte überbrückt die Dichtschlämme auch Feinrisse zwischen Wand und Boden. Bei geringer Feuchtebelastung, bei Ausbildung der Bodenplatte und der Wand mit wasserundurchlässigem Beton und bei sauberer Ausbildung der kapillarbrechenden Sauberkeitsschicht kann man auch auf die Dichtschlämme verzichten. Handelsübliche Bahnen aus Bitumen-Dachpappe sind auch als erste Trennlage zu empfehlen.


Vertikale Abdichtung

Lösungsmittelfreie Bitumenmasse, einkomponentig: Außenflächen im Erdreichbrauchen nicht mehr verputzt zu werden. Die Dichtmassen können direkt aufgebracht werden. Danach die Fläche mit einem Straßenbesen abkehren. Sie wird damit von Schmutz und Staub befreit und gleichzeitig zur Haftverbesserung etwas aufgeraut.

Nun ist in der Regel ein Voranstrich nach Herstellerangabe aufzustreichen. Anschließend kann die lösungsmittelfreie Bitumen-Spachtelmasse gleich mit einer Glättekelle 3 – 5 mm dick aufgebracht werden. Zu beachten ist, dass diese einkomponentigen Materialien wasserhaltig sind. Zu ihrer Verarbeitung braucht man regenfreies Wetter. Regnet es gleich nach der Spachtelung und ist die Fläche nicht abgedeckt, war die Arbeit umsonst: Das Material wird abgewaschen. Der Wasseranteil dieses Materials muss zudem gut austrocknen. Erst nach völliger Durchtrocknung darf der Betonkies 0 – 32 mm angeschüttet werden. Diese Anschüttung ist der Idealfall, sie führt zum einen dazu, dass die Bitumenspachtelung nicht beschädigt wird und zum anderen das Wasser gefiltert wird. Der Mutterboden wird zwar in die Baugrube eingebracht, aber nicht bis zur Außenwand. Die letzten 30 – 40 cm zur Wand hin wird der Betonkies eingebracht und dann alles lagenweise verdichtet.

Außen sollte man eine Dämmplatte in Form einer Perimeterdämmung anbringen.

Möchte man statt der Kiesanschüttung eine Dränageplatte anstellen, so muss diese von sehr fester Qualität sein. Sonst besteht die Möglichkeit, dass Erdsetzungen die Platte herunterdrücken und dann die Bitumenspachtelung mit herunterreißen.

Die Bitumenspachtelung muss ca. 30 cm unter der Erdanschüttung enden. Der spätere Grundputz mit Gewebe stößt dann gegen die Spachtelung. Nach Durchtrocknung der ersten Putzspachtelung wird die Bitumenspachtelung 20 – 30 cm über den Grundputz gezogen. So ist eine saubere Verbindung mit Überdeckung zum Putz hergestellt. Der Putz dagegen kann nicht über die Bitumenspachtelung gezogen werden, da auf der Bitumenfläche der Putz nicht haftet.


Zweikomponentige Bitumenmassen

In der regenreichen Verarbeitungszeit empfiehlt sich die Verwendung vom zweikomponentigen, lösungsmittelfreien Bitumenmassen. Sie sind frei von Wasser und härten nach Zusammenrühren von zwei Komponenten aus. Hier ist man nicht auf trockenes Wetter angewiesen.


Selbstklebende Bitumenfolien
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Auch diese Folien sind nur bei schönem Wetter und trockener Fläche verarbeitbar. Betonflächen sind mit Primer vorzubehandeln. Die Folien sind nach oben dauerelastisch abzuspritzen. Es sollte möglichst schnell angefüllt werden. Wasser auf der Wand kann in die feine Haarfuge zwischen Hartschaumwandung und Beton eindringen. Dieses Wasser kann unter Umständen von hinten gegen die Folie drücken und sie ablösen.
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